Projektübersicht

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Der ADFC Mönchengladbach hat die Schaffung einer komfortablen und zeitgemäßen Radwegverbindung zwischen den beiden Innenstädten von Gladbach und Rheydt angeregt und den Masterplan-Verein MG3.0 um Unterstützung gebeten. Als erste Route dieser Art in Mönchengladbach soll sie eine besondere Inszenierung erfahren.

Kategorie: Nachhaltigkeit
Stichworte: Radroute, Fahrradroute, Radweg, Fahrrad, Radverkehr
Finanzierungs­zeitraum: 05.11.2015 09:05 Uhr - 29.02.2016 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 12

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Strecke vom Gladbacher zum Rheydter Hauptbahnhof, mit der Hochschule genau in der Mitte, ist als Verbindung der beiden großen Zentren eine der wichtigsten Fahrradstrecken in der Innenstadt. Die weitgehend abseits der PKW-Routen geführte Strecke soll über die vorgeschriebenen Markierungen und Wegweisungen hinaus durch besondere gestalterische Merkmale im Stadtbild sichtbar werden: Seit Ariadne und Hänsel und Gretel folgen wir ganz einfach einer Linie auf dem Boden, um zuverlässig an ein unbekanntes Ziel zu gelangen. Die StVO erlaubt hier eine blaue Linie, die als „Beistrich“ der Fahrstreifenbegrenzung folgt. Anfangs- und Endpunkte der Route sowie Verknüpfungspunkte mit anderen Magistralen sowie Abzweigungen werden durch einen Richtungspfeil und die Angabe des Ziels markiert.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Es geht bei diesem Projekt darum, einen markanten öffentlichen Impuls zu setzen für den längst überfälligen Paradigmenwechsel in der lokalen Verkehrspolitik. Es soll den Menschen in Mönchengladbach zeigen, dass das Fahrrad ein ernst zu nehmendes Verkehrsmittel ist. Es soll Verkehrsplaner und Kommunalpolitiker motivieren, engagierter und mutiger an einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur zu arbeiten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Mehr Fahrradanteil im Nahverkehr bedeutet weniger Autoverkehr, bedeutet mehr Lebensqualität für alle. Dieses Projekt hilft, die Menschen zum Zurücklegen alltäglicher Wege aufs Fahrrad zu bringen. Es hilft, die beiden nur 4 Kilometer entfernten Stadtzentren noch näher aneinander zu rücken. Und es bestärkt die Verkehrsplaner, mutiger in die Zukunft zu denken.

Mönchengladbach wird lebenswerter durch das Projekt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Stadt Mönchengladbach - als zuständiger kommunaler Träger der Straßenbaulast - hat zugesagt, zeitnah die notwendigen verkehrstechnischen Verbesserungen auf dieser Strecke umzusetzen, so dass die Route kurzfristig gefahrlos und sicher, mittelfristig sogar komfortabel zu befahren ist. Die Crowdfunding-Spende soll zur „Inszenierung" der Route mit einer blauen Bodenlinie und blauen Orientierungsmarken verwendet werden, die über die vorgeschriebene Beschilderung hinaus geht.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Ortgruppe des ADFC • Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Stadtverband Mönchengladbach e.V. hat sein Konzept im November 2014 dem Vereinsvorstand von MG3.0_Masterplan Mönchengladbach e.V. vorgestellt. MG3.0 hat die Idee aufgegriffen und mit Unterstützung eines Verkehrsplaners und den Mönchengladbacher Agenturen ZEICHENSAELE und FREIMEISTER die Inszenierung der Route entwerfen lassen.
Der ADFC Mönchengladbach setzt sich seit 25 Jahren für fahrradfreundlichere Verkehrspolitik in Mönchengladbach ein, ist Mitherausgabe der regionalen Fahrradzeitschrift "Rad am Niederrhein" und bietet zahlreiche Radtouren für alle Zielgruppen an.
Der ADFC:
• vertritt die Interessen der Alltags- und Freizeitradler
• setzt sich offensiv für die Förderung des Radverkehrs ein
• unterstützt Fahrradfahrer bei all ihren Fragen
• versichert seine Mitglieder
• informiert seine Mitglieder über die Zeitschriften RadWelt und Rad am Niederrhein
• führt Radtouren durch
• führt Fahrrad-Codierungen gegen Diebstahl durch
• fördert sanften Tourismus